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Das Institut und die Familie Dr. Jacob - Ärzte aus Leidenschaft in dritter Generation


Die Leidenschaft für ärztliches Handeln und Denken geht zurück auf den Dr. med. Alois Jacob, dessen Bruder Josef ebenfalls als Arzt tätig war. Alois Jacob wurde für Rettungseinsätze im 1. Weltkrieg mit dem Maximiliansorden, dem höchsten bayerischen Sanitätsorden, ausgezeichnet. Als leitender Arzt des Krankenhauses von Tauberbischofsheim war er chirurgisch tätig und zugleich als  Arzt niedergelassen. Seine Leidenschaft für die Medizin gab er an seine Kinder weiter: Der Älteste, Manfred Jacob, fiel als Sanitätsoffiziersanwärter im Alter von 18 Jahren in Russland. Der Zweitälteste, Prof. em. Dr. med. Ruthard Jacob, leitete zwei Jahrzehnte einen der beiden Lehrstühle für Physiologie in Tübingen mit einem Forschungsschwerpunkt in nutritiver und phytotherapeutischer Kardioprotektion. Der Drittälteste, Dr. med. Karl Otto Jacob (1931), arbeitete acht Jahre als wissenschaftlicher Assistenz unter Prof. Wollheim an der Universitätsklinik Würzburg. Nach einer fast zweijährigen psychiatrischen Zusatzausbildung leitete er 18 Monate ein Kneipp-Sanatorium, bevor er sich in Tauberbischofsheim als Internist und Arzt für Naturheilverfahren niederließ. 

Während seiner über 50-jährigen ärztlichen Tätigkeit wurde ihm immer bewusster, wie viel besser und effektiver es ist, vorzubeugen als zu heilen. Dieses Verständnis gab er an seinen Sohn Dr. med. Ludwig Manfred Jacob (1971) weiter, der sich als Arzt der komplementärmedizinischen Forschung widmet. 

Dr. med. Ludwig Manfred Jacob

ist Autor zahlreicher Fachartikel zu seinen Forschungsschwerpunkten: Granatapfel-Polyphenole, Ernährungstherapie von Prostatakrebs, metabolisches Syndrom, Säure-Basen- und Mineralstoff-Haushalt. Er promovierte zum Thema Prostatakrebs und Polyphenole, insbesondere Granatapfel-Polyphenole, bei Prof. K.-F. Klippel, Präsident der Gesellschaft für biologische Krebsabwehr. 2012 verfasste er die 1. Auflage "Dr. Jacobs Weg des genussvollen Verzichts“ zur Prävention von Zivilisationserkrankungen. 


Das Institut veröffentlicht insbesondere Beiträge von Ruthard, Karl Otto und Ludwig Manfred Jacob sowie anderen Autoren, die bemerkenswerte Publikationen zum besseren Verständnis naturheilkundlicher Zusammenhänge beitragen.